Diözesanadministrator weihte neues Seniorenzentrum in Hof

6. März 2023

Gemeinsame Nutzung durch Caritas und Kirchengemeinde St. Otto

Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde

Das Caritas-Seniorenzentrum St. Otto mit Tagespflege Kolpinghöhe wurde offiziell eröffnet.


Gleich mehrere Gründe zum Feiern gab es am Freitag in Hof. Denn die Einweihung des Caritas-Seniorenzentrums St. Otto mit Tagespflege Kolpinghöhe fiel auf den Festtag von St. Kunigunde, der Bistumsheiligen der Erzdiözese Bamberg. Gleichzeitig erhielt die Kirchengemeinde St. Otto im Seniorenzentrum eine neue Heimat und einen Gottesdienstraum. Daher wurde auch an den Bistumsheiligen Bischof Otto erinnert.
Weihbischof Herwig Gössl, der gegenwärtig als Diözesanadministrator das Erzbistum leitet, war nach Hof gekommen, um die Kapelle im Seniorenzentrum zu weihen und dessen Räume zu segnen. In seiner Predigt bezog er sich auf die „Hausordnung“, die der Apostel Paulus in seinem Brief an die Kolosser niedergelegt hat und die im Gottesdienst vorgelesen wurde. „Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen.“ Das sollten alle merken, die das neue Seniorenzentrum betreten. Gerade für die Bewohner, deren Kräfte im Alter schwinden, sei es wichtig, nichts leisten zu müssen, um angenommen zu sein.
Die von Paulus geforderten Einstellungen wie Erbarmen, Milde, Geduld und Verzeihen seien die Grundlage für ein gutes Miteinander. „Grundsätzliche Offenheit füreinander muss die Regel sein“, sagte Gössl.
Er hob daher positiv hervor, dass die Filialkirche St. Otto in das Seniorenzentrum integriert wurde und hier eine Kapelle für Gottesdienste hat. Das ermögliche Begegnung zwischen den Gemeindemitgliedern und den Hausbewohnern. Gössl wünschte dem neuen Haus, dass in ihm die Liebe Gottes zu den Menschen erfahrbar werde.


Mutiges Vorhaben


Dass der Weg dahin nicht einfach war, wurde in den Grußworten deutlich. Matthias Lentzen, Vorsitzender des Caritasverbandes für das Dekanat Hof e.V. Zweckverband Altenheim, betonte, dass für einen kleinen Träger ein solches Bauvorhaben allein gar nicht zu stemmen sei. Er dankte daher der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde für ihren Einsatz. Sie habe sich weit über die vereinbarte Geschäftsführung des Altenheims hinaus engagiert. Lentzens besonderer Dank galt auch seinem Vorgänger Manfred Möckl, der das Projekt auf den Weg gebracht hat.
Die Tatkraft des Trägervereins lobte Diözesan-Caritasdirektor Michael Endres. Es sei „ein mutiger Schritt für einen Bauherrn, in Zeiten explodierender Baukosten den vollständigen Neubau einer vollstationären Pflege- und Senioreneinrichtung mit Tagespflege zu wagen.“ Er bezeichnete den Ersatzneubau als „klares Bekenntnis der Caritas zur ländlichen Region“. Zugleich mahnte er die Verantwortung des Staates an, dass solche Vorhaben auch in Zukunft möglich sind. Es müsse „neue und vor allem endlich spürbare Verbesserungen bei der Finanzierung der Pflegeplätze“ geben. „Eine qualifizierte und ausreichende Pflege muss sich jede und jeder leisten können.“ Die Pflegeversicherung als Teilkaskoversicherung sei da keine Hilfe mehr.
Für das den Bau betreuende kirchliche Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung unterstrich Vorstandssprecher Andreas Heipp, dass man die befürchteten Kostensteigerungen vermeiden konnte. Insgesamt erforderte das Vorhaben 16,8 Millionen Euro. Oberbürgermeisterin Eva Döhla lobte das „durchdachte Konzept“ des Seniorenzentrums, das viele Angebote bündelt. Dabei betonte sie die Kurzzeitpflege, die stark nachgefragt sei.


Young Care-Wohngemeinschaft und Pflegeoase


Eine Besonderheit des neuen Seniorenzentrums, das insgesamt 80 Pflegeplätze bereithält, ist die Young Care-Wohngemeinschaft. In ihr stehen 6 Plätze für junge Menschen mit Pflegebedarf im Alter zwischen 25 und 65 Jahren zur Verfügung. Erwachsene, die durch einen Unfall oder krankheitsbedingt (z.B. Parkinson, MS) pflegebedürftig geworden und auf Hilfe angewiesen sind, sollen hier so eigenständig wie möglich leben können.
Für Menschen mit weit fortgeschrittener Demenz ist eine Pflegeoase mit 13 Plätzen vorgesehen. Sie erfahren eine intensive, wirksame Pflege in geschützter Umgebung dank einer hohen Präsenz der Pflegekräfte. Friederike Müller, Geschäftsführerin der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde, wies darauf hin, dass dieses Angebot nur mit Hilfe der Rolf und Hubertine Schiffbauer-Stiftung verwirklicht werden konnte. Die Stiftung fördert die Pflegeoase mit einem Zuschuss von 100.000 Euro.
Die stationäre Pflege im Seniorenzentrum wird ergänzt durch die Tagespflege Kolpinghöhe mit 16 Plätzen. Außer dem großen Aufenthaltsraum gibt es in der Tagespflegestation Küche, Therapieraum, Ruheräume, rollstuhlgerechtes Bad und eine Terrasse.
Gemeinschaftsräume, Cafeteria, Garten und Kapelle des Seniorenzentrums stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Tagesgästen und der Kirchengemeinde St. Otto zur Verfügung. Die Gemeinde, die zur Pfarrei Bernhard Lichtenberg gehört, wird in der Kapelle alle 14 Tage den Sonntagsgottesdienst feiern. Außerdem findet jeden Donnerstag entweder eine Eucharistiefeier oder ein Wortgottesdienst statt. Die Gemeinde übernimmt auch die seelsorgliche Begleitung der Hausbewohner.
Pfarrer Stefan Fleischmann sieht in der gemeinsamen Nutzung des Gebäudes großes Potenzial für Synergien. Er erhofft sich gemeinsame Veranstaltungen und regelmäßige Treffen von Gemeindemitgliedern und Bewohnern, etwa einen gemeinsamen Bibelkreis. Für die Kapelle gewährte das Erzbistum Bamberg einen Sonderzuschuss über 244.000 Euro. Der Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner in das neue Haus war bereits Mitte Februar erfolgt. Für ihre Unterstützung dabei dankte Einrichtungsleiterin Angela Limmer den Ehrenamtlichen, vor allem dem Katholischen Frauenbund.

Der Altbau des Caritasheims Kolpinghöhe wird nach der Fertigstellung des Seniorenzentrums abgerissen. Gleichwohl leistet das leerstehende Gebäude noch nützliche Dienste. Feuerwehren konnten dort bereits Übungen durchführen.




von Klaus-Stefan Krieger, Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V.

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von Annika Felderhoff 17. März 2026
Bamberg - Nach sechs Jahren Bau- und Sanierungszeit konnte Anfang März 2026 das neue Caritas-Pflegezentrum St. Otto in Bamberg eingeweiht werden. Das Haus bietet nun insgesamt 110 Pflegeplätze, darunter 60 Einzel- und 50 Doppelzimmer. Neben stationären und Kurzzeitpflegeplätzen wurde eine YoungCare-Wohngemeinschaft für junge pflegebedürftige Menschen geschaffen sowie ein spezieller Pflegebereich für gerontopsychiatrisch veränderte Bewohnerinnen und Bewohner. Der Baubeginn war im Herbst 2020, die Fertigstellung erfolgte Anfang 2026. Der Diözesan-Caritasverband investierte rund 18 Millionen Euro in den Neu- und Umbau. Festgottesdienst und Segnung durch Erzbischof Herwig Gössl Die feierliche Einweihung fand am 6. März 2026 mit einem Festgottesdienst in der neuen Kapelle statt, den der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl leitete und der anschließend das Pflegezentrum segnete. Nach Grußworten und Festreden hatten die Gäste die Möglichkeit, die modernen Räumlichkeiten zu besichtigen. „Wir richten uns als zeitgemäße und moderne Institution nach außen aus“, betonte Barbara Blecha, die mit dem Start des Neubaus die Leitung des „Ottoheims“ übernommen hat. Zu den neuen Projekten des Hauses gehört der Aufbau des Stadtteilbüros Hain – ein Treffpunkt für eine lebendige Nachbarschaft mit Beratungsangeboten und vielfältigen Aktivitäten. Ab März wird hier zudem wieder ein stationärer Mittagstisch für die Bewohnenden des Hains angeboten. Darüber hinaus setzt das Caritas-Pflegezentrum St. Otto innovative Projekte wie „Leading Nurse“ und „Care im Quartier“ erfolgreich um. Das Pflegezentrum ist seit Jahren voll belegt und erfreut sich einer kontinuierlich hohen Nachfrage. Mit dem Neubau des Pflegezentrums setzt die Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde ein deutliches Zeichen für eine moderne und bedarfsgerechte Pflege, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig die Nachbarschaft aktiv einbezieht.
von Sieglinde Palitza 16. März 2026
Hof - Welcher Frau macht es keinen Spaß, Kleidung anzuschauen, zu sortieren und Passendes zusammenzustellen? Dieses Vergnügen konnten neun Frauenbundfrauen bei der Saisonumräumaktion im Caritasladen Second Chance mit dem Nützlichen verbinden. Wintersachen wurden weggeräumt und Frühlings- und Sommersachen aus dem großen Lager hervorgeholt und zum Verkauf präsentiert. Bereits zum vierten Mal war das beste Gelegenheit, in Kooperation mit dem Caritas Seniorenzentrum St. Otto auch nach Kleidungsstücken für Heimbewohner dieser Einrichtung Ausschau zu halten. Zum einen hatten Pflegekräfte Listen mit dringend benötigten Kleidungsstücken einiger Heimbewohnerinnen und Bewohner erfasst , die zum großen Teil als Auswahl zusammengestellt werden konnten; das letzte Wort hat natürlich der künftige Träger. Zusätzlich suchten die Helferinnen praktische, gut tragbare und dabei hübsche Anziehsachen aus, die anlässlich einer kleinen „Verkaufsveranstaltung“ in der Senioreneinrichtung gemeinsam mit den Pflegemitarbeiterinnen den Bewohnern präsentiert werden konnten. Viele „Kundinnen und Kunden“ hatten große Freude daran, Kleidungsstücke zu begutachten und anzuprobieren, ein Einkaufserlebnis für kleines Geld; ermöglicht wurde diese Aktion von den Frauenbundfrauen, die liebevoll Textilien ausgesucht hatten, kauflustige Heimbewohner berieten und bei der Anprobe halfen, sowie den Pflegekräften, die die älteren Damen und Herren, die nicht mehr selber zum Verkauf kommen konnten, mit Rollstühlen in die Cafeteria brachten. Ein Highlight war wohl der Erwerb einer schwarz-weißen Bluse, die nun zum 100. Geburtstag getragen werden wird. Gut zu wissen: im Caritasladen in der Äußeren Bayreuther Straße kann von Dienstag bis Donnerstag, Mittwochs nur vormittags, jeder Bürger im Sinne der Nachhaltigkeit und natürlich auch im Sinne des Geldbeutels Second Hand Mode und Gebrauchsgegenstände sehr preisgünstig erwerben.
von Annika Felderhoff 10. März 2026
Neunkirchen am Brand - Wieder einmal dürfen wir einer unserer Bewohnerinnen zum 100. Geburtstag gratulieren. Frau Angelika Göbel lebt seit gut 4 Jahren bei uns im Haus St. Elisabeth in Neunkirchen. Gebürtig und aufgewachsen ist sie im Raum Würzburg, wo sie auch bis zu ihrem Umzug zu uns gewohnt hat. Mit ihrem Ehemann bereiste sie allerdings liebend gern die ganze Welt. Ihren Ehrentag feierte sie bei uns im Haus mit Vertretungen des Landkreises und der Gemeinde sowie natürlich mit ihrer Familie. Wir gratulieren von Herzen zu diesem besonderen Tag.
von Annika Felderhoff 10. März 2026
Mit 120 Gästen haben wir am 12. Februar 2026 den Abschluss unseres Leuchtturmprojektes „Leading Nurse“ im Hotel Residenzschloss gefeiert. Als Vortragende zu Gast waren Prof. Dr. Heinz Rothgang von der Universität Bremen/SOCIUM, Judith Hantl-Merget, Mitglied der Geschäftsleitung und Pflegedirektorin der RoMed Kliniken Rosenheim und Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach, Professorin i.R. für Ethik in Gesundheit und Pflege. Die renommierten Referent*innen sprachen in ihren Vorträgen darüber, wie dringend notwendig Veränderungen in den Einrichtungen der stationären Altenpflege sind, um dem Pflegenotstand entgegenzuwirken. Prof. Dr. Heinz Rothgang hat in seinem Vortrag „Kompetenz als Fundament professioneller Pflege“ deutlich gemacht, dass Projekte wie „Leading Nurse“ zentral sind, um die Voraussetzungen zur Umsetzung der neuen Personalmessung (PeBeM) in der stationären Altenpflege zu schaffen. Judith Hantl-Merget sieht im Projekt „Leading Nurse“ die Umsetzung einer neuen Führungskultur, die auf Vertrauen statt auf Kontrolle setzt. Dies machte sie in ihrem Vortrag „Pflege neu denken, Strukturen neu gestalten“ deutlich. Auf Vertrauen als Basis für professionelles und menschliches Handeln in Pflegeberufen ging auch Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach in ihrem Vortrag „Haltung als Grundlage verlässlicher Pflegebeziehungen“ ein. Grußworte sprachen Micheal Endres (Diözesan-Caritasdirektor und Vorstandsvorsitzender Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg), Judith Gerlach (Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention), Emmi Zeulner (Mitglied des Bundestages) und Jonas Glüsenkamp (Zweiter Bürgermeister der Stadt Bamberg). Sie dankten dem Träger für die mutige Initiierung und Umsetzung des Projektes in 16 Einrichtungen und für die Veränderungsbereitschaft der Pflegekräfte vor Ort. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin und Moderatorin Mirjam Kottmann. Friederike Müller, Geschäftsführerin der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde, betonte in ihrer Rede, dass die Einführung einer neuen Pflegeorganisation viele positive Veränderungen in die stationären Altenhilfeeinrichtungen gebracht hat. „Wir haben viel bewegt und ganz besonders den pflegebedürftigen, auf Hilfe und Unterstützung angewiesenen Bewohner in den Mittelpunkt gestellt“, sagte Müller. „Wir haben die Eigenverantwortung unserer Mitarbeitenden gestärkt und Verantwortung da verankert, wo sie fachlich sinnvoll ist.“ Die Erhebungen der Evangelischen Hochschule Nürnberg im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung zeigen, dass die Zufriedenheit von Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern und Angehörigen seit Einführung der neuen Pflegeorganisation gewachsen ist. In einer Podiumsdiskussion diskutierten Expertinnen aus der Praxis über die Pflege der Zukunft und die Voraussetzungen, die dafür nötig sind. Rita Zöllner, Präsidentin der Vereinigung der Pflegenden Bayern, sagte deutlich in Richtung der anwesenden politischen Vertreter*innen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention, dass es Folgeprojekte dringend braucht, um „Leading Nurse“ und ähnliche Projekte weiterzuentwickeln. Sie wünsche sich eine deutschlandweite Blaupause, um die Pflege mit Struktur, Qualifikation und Management nachhaltig zukunftsfähig zu machen.“
von Annika Felderhoff 6. März 2026
15 Pflegekräfte aus verschiedenen Altenhilfe-Einrichtungen der Caritas gGmbH haben am 3. März 2026 ihre Aufbauqualifikation zur Pflegehelferin bzw. zum Pflegehelfer in der stationären Langzeitpflege mit dem Qualifikationsniveau 2 erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ihre Zertifikate und feierten mit ihrer Einrichtungs- und Pflegedienstleitung ihren Erfolg. Fundiertes Wissen für verantwortungsvolle Pflege Ziel der Qualifikation ist es, angeleitete Pflegemitarbeiter*innen fachlich zu stärken und ihnen das notwendige Wissen für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner zu vermitteln. Neben pflegerischem Basiswissen wurden den Teilnehmern in ihrer Basis- und Aufbauqualifikation unter anderem folgende Inhalte vermittelt: Grundlagen pflegerischen Handelns Personzentrierte Pflege und Biografiearbeit Hygiene und Prophylaxen Typische Krankheitsbilder wie Demenz, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen Einfache behandlungspflegerische Tätigkeiten (z. B. Vitalzeichenkontrolle, Blutzuckermessung, Anlegen von Kompressionsstrümpfen) Kommunikation und Gesprächsführung Rechtliche Grundlagen Ethische Entscheidungsfindung Resilienz und Selbstfürsorge Mehr Sicherheit im beruflichen Handeln Pflege erfordert neben praktischem Können auch Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und kommunikative Kompetenz. Der Pflegebasiskurs unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Rolle im Arbeitsalltag zu reflektieren und mehr Sicherheit in ihrem beruflichen Handeln zu gewinnen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreichen Abschluss und bedanken uns bei den Dozentinnen und Dozenten für die fachliche Begleitung.
4. März 2026
Hof – Sechs Pflegekräfte aus dem Caritas Seniorenzentrum St. Otto in Hof haben am 3. März 2026 ihre Aufbauqualifikation zur Pflegehelferin bzw. zum Pflegehelfer in der stationären Langzeitpflege mit dem Qualifikationsniveau 2 erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ihre Zertifikate und feierten mit ihrer Einrichtungs- und Pflegedienstleitung ihren Erfolg. Fundiertes Wissen für verantwortungsvolle Pflege Ziel der Qualifikation ist es, angeleitete Pflegemitarbeiter*innen fachlich zu stärken und ihnen das notwendige Wissen für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner zu vermitteln. Neben pflegerischem Basiswissen wurden den Teilnehmern in ihrer Basis- und Aufbauqualifikation unter anderem folgende Inhalte vermittelt: Grundlagen pflegerischen Handelns Personzentrierte Pflege und Biografiearbeit Hygiene und Prophylaxen Typische Krankheitsbilder wie Demenz, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen Einfache behandlungspflegerische Tätigkeiten (z. B. Vitalzeichenkontrolle, Blutzuckermessung, Anlegen von Kompressionsstrümpfen) Kommunikation und Gesprächsführung Rechtliche Grundlagen Ethische Entscheidungsfindung Resilienz und Selbstfürsorge Mehr Sicherheit im beruflichen Handeln Pflege erfordert neben praktischem Können auch Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und kommunikative Kompetenz. Der Pflegebasiskurs unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Rolle im Arbeitsalltag zu reflektieren und mehr Sicherheit in ihrem beruflichen Handeln zu gewinnen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreichen Abschluss und bedanken uns bei den Dozentinnen und Dozenten für die fachliche Begleitung.
4. Februar 2026
Bayreuth - Heute Nachmittag durften wir uns über ganz besonderen Besuch freuen: Die Therapiehunde Nala und Thyra waren gemeinsam mit ihrem Herrchen Jörg Schröder bei uns zu Gast. Vor allem unsere Bewohnerinnen und Bewohner im Erdgeschoss erwarteten die beiden vierbeinigen Besucher bereits mit großer Vorfreude. Schnell füllten sich die Aufenthaltsräume mit fröhlichem Lachen. Es wurde gestreichelt, Leckerli verteilt und jede Menge Zuneigung ausgetauscht. Nala und Thyra begeisterten mit ihrer ruhigen, freundlichen Art und schenkten unseren Bewohner*innen wertvolle Momente der Nähe und Freude. Tiere haben eine ganz besondere Wirkung auf uns Menschen: Sie schaffen Vertrauen, spenden Trost und bringen Abwechslung in den Alltag. Der Besuch der Therapiehunde war für viele ein echtes Highlight und sorgte für spürbar gute Stimmung. Ein herzliches Dankeschön an Jörg Schröder, der sich regelmäßig Zeit nimmt und mit Nala und Thyra so viel Lebensfreude in unser Haus bringt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch!
3. Februar 2026
Neunkirchen am Brand - Bevor das neue Jahr richtig in Fahrt kommt, möchten wir die Gelegenheit nutzen, noch einmal innezuhalten und Danke zu sagen. Danke für das große Engagement, die Zeit und die Herzlichkeit, mit der unsere ehrenamtlich Engagierten das Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner bereichern. Gerade in der Vorweihnachtszeit haben sich über die Jahre liebgewonnene Traditionen entwickelt, die auch im vergangenen Jahr wieder für viele stimmungsvolle und bewegende Momente gesorgt haben. Musikalische Darbietungen, gemeinsames Singen und persönliche Begegnungen haben den Alltag verschönert und echte Weihnachtsfreude ins Haus gebracht. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt dem Gesangsverein Cäcilia Dormitz sowie dem Fränkischen Männerchor Poxdorf für ihre gelungenen Auftritte. Ein besonderes Vergelt’s Gott richten wir zudem an die beiden Musiker Bernhard Winter, der uns regelmäßig mit bekannten Operettenmelodien verwöhnt, und Organist Heinrich Schumm, der ihn dabei stets gekonnt begleitet. Nicht zuletzt möchten wir auch die vielen kleinen, aber so wichtigen regelmäßigen Termine würdigen: Sitzgymnastik, Vorleserunden, Frisörbegleitungen oder der zuverlässige Fahrdienst zum Chor – all das wäre ohne den Einsatz unserer Ehrenamtlichen nicht möglich. Für diese kontinuierliche, verlässliche und wertvolle Unterstützung sagen wir von Herzen: Vielen, vielen Dank.
von Jutta Hörning 4. Januar 2026
Neunkirchen am Brand - Im Rahmen unseres diesjährigen Patronatsfestes hatten wir die besondere Freude, mehrere unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zu ihren Dienstjubiläen zu gratulieren, darunter auch Frau Helga Hoffmann und Frau Karolina Mehl, die beide unser Haus von der ersten Stunde an begleitet haben. Frau Hoffmann engagierte sich damals als Leiterin der Ehrenamts- Kontaktgruppe maßgeblich in der Organisation der vielfältigen Angebote in der Bewohnerbetreuung. Zu diesen Aufgaben zählten die Begleitung der Gottesdienste, Spiel- und Gymnastikrunden, Singkreise sowie Mitarbeit bei Festen und Feiern mit legendären Büttenreden zum Fasching. Das gesamte Team bedankt sich von Herzen für die jahrelange Unterstützung, den großen Einsatz und das Engagement, welches stets von viel Freude und Herzblut geprägt war.
von Barbara Blecha 12. Dezember 2025
Bamberg - Am 10.12. bekamen wir einen ganz besonderen Besuch: Kinder der Lebenshilfe Bamberg besuchten uns zusammen mit Ihren Betreuerinnen und Betreuern. Mit einem Kleinbus startete die Gruppe den Ausflug, um unseren im Dr.- Robert-Pfleger-Rehabilitations- und Altenpflegezentrum St. Otto lebenden Senioren eine Adventsfreude zu bereiten. Und das gelang! Mit Gitarre und Adventsmusik wurde gemeinsam musiziert und getanzt. Die Kinder überreichten zudem den älteren Personen selbstgebastelte Engelchen. Auf den drei Wohnbereichen wurden die Kinder freudig erwartet und begrüßt. Es waren besondere Momente der Lebensfreude, Zuneigung und des unausgesprochenen Gefühls. Sogar Mitarbeitende und Besucher waren vom Zusammentreffen der Generationen so beeindruckt und hatten Tränen in den Augen. Wir sind sicher, das passt zusammen! Schon im Frühjahr 2026 möchten wir uns auf jeden Fall wieder treffen. Wir freuen uns auf Euch!
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